LANDESARMUTSKONFERENZ-BW e.v.

Kooperationen mit Mulhouse am 01.10.2026 und am 03.10.2026

An beiden Terminen gab es wichtige Dinge. An diesem 01.10.2026 traf sich die Redaktionsgruppe des Colibri. Der Colibri ist ein Magazin in französischer und deutscher Sprache. Die Redaktionsgruppe entschied, dass es den Colibri weiter in zwei Sprachen gibt. Deutsche Artikel und französische Artikel in der jeweils anderen Übersetzung.

So liegt derzeit der Colibri Nr. 42 vor, der die Reise für den Frieden vom 13.-17.06.2026 zum Inhalt hat. Dieser Colibri ist mit über 40 Seiten gelungen. Der Colibri wird auf der französischen Seite bearbeitet, was das lay out betrifft, auch der Druck wird in Frankreich erledigt. Die Kosten des Drucks belaufen sich auf etwa Euro 800.-. Wenn geklärt ist, wie es wirtschaftlich weitergehen soll, dann wird der Colibri im Januar erneut erscheinen. Das ist dreimal im Jahr geplant. Auch soll es eine spezielle Seite für die Armutskonferenz im Saarland geben, die dann erstmals dabei wären. Herausgeber sind das MCM, die lak-bw und das Arbeitslosenzentrum Basel.

Der 3. Oktober war ein umfangreiches Tagesprogramm in Mulhouse in einem Haus der Gemeinde, was unterschiedlichen kulturellen Gruppen zur Verfügung steht. An diesem Tag gab es Möglichkeiten des Kreativen, von Poetry-slam, von Informationen über Yogakultur, diverse chinesische Varianten davon. Wir konnten über die Reise des Friedens berichten, die der Zusammenarbeit der Menschenrechtsbüros links und rechts des Rheines und dem Projekt Maison de la Paix zu verdanken ist. Diese Inhalte der einzelnen Tage finden Bilanz im Vorwort des aktuellen Colibri, wo Roger Winterhalter von den Alternativen zur Hochrüstung durch die Friedensarbeit schreibt.

Am Nachmittag des 3. Oktober erfolgte der Auftritt eines amerikanischen Aktivisten, Herr Carpenter aus Chicago. Er legte dar, wie sich die amerikanische Bewegung gegen den Trumpismus versteht. Welche komplexen Rollen es in dieser Bewegung gibt, wer was an welcher Stelle zu entwickeln hat. Basis dieser Bewegung ist die Gewaltlosigkeit eine Martin Luther King, der in Montgomery/Alabama diese Rassentrennung skandalisierte: I Have a dream…..! Mr. Carpenter ist Kind mexikanischer Einwanderer und entschloss sich im Alter von  17 Jahren, den Weg der Gewaltlosigkeit zu gehen. Derzeit befindet er sich auf einer Reise durch Europa und kam so direkt aus Lyon nach Mulhouse. Im Rahmen des Nachmittags entstanden viele Fragen und Rückfragen an Mr. Carpenter. Besonders beeindruckend war die Information, dass sie sich weltweit bei Bewegungen des sozialen gewaltfreien Widerstandes informieren und deren Erfahrungen adaptieren.

 

R.S.

 

 

Beitragsbild: Erstellt durch KI

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