Über uns…
Die Landesarmutskonferenz Baden-Württemberg wurde am 10.03.2012 in Offenburg gegründet.
Über 100 betroffene Menschen in Armuts- und Prekariatslagen versammelten sich und gründeten eine eigene Landesvertretung in Baden-Württemberg. Dies war auch ein Resultat der „Europäischen Karawane gegen Armut und Ausgrenzung“ im Jahr 2010. Die seit 2004 stattfindende Aktionswoche „Armut bedroht Alle!“ hat klargemacht, dass Armut in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Der „Marsch auf Stuttgart 1998“ und die Gründung einer Landesarbeitsgemeinschaft von Obdachloseninitiativen im Jahr 1999 haben den Gedanken einer überregionalen Vertretung beschleunigt.
Die Landesarmutskonferenz BaWü erweiterte sich in 2014. Die Verbände der Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg und der Landes-DGB traten der LAK-BW bei. Zwei Netzwerke (Netzw.1 u.2) sichern die Zusammenarbeit. Zwei Sprecher der jeweiligen Netzwerke koordinieren und vertreten die LAK-BW nach innen und aussen. Die LAK-BW ist Mitglied der Nationalen Armutskonferenz NAK und der AG der Landesarmutskonferenzen in Deutschland.
Die Landesarmutskonferenz des Netzwerkes 1 besteht seit 2020 in eigener Rechtsform als Landesarmutskonferenz Baden-Württemberg (lak-bw) e. V. mit Sitz in Offenburg. Die lak-bw hat, neben Vorstand und Arbeitskomitee, seit 2021 ein Menschenrechtsbüro und arbeitet mit dem franz. Menschenrechtsbüro des Weltbürgerhauses Mulhouse/Elsass zusammen.
Die LAK-BW hat seit 2014 eine gemeinsame Charta ihres Grundverständnisses und ihrer Ziele. Siehe Abdruck: Erster Armuts- und Reichtums-bericht Baden-Württemberg, 2015, (S. 802/803.)
Die gemeinsame LAK-BW versteht sich als landespolitische Interessenvertretung. Sie arbeitet in Netzwerken auf Landesebene sozial- wie fachpolitisch mit. Ihr zentrales Anliegen ist und bleibt die Bekämpfung von Armut und Ausgrenzung in Baden-Württemberg.
