Der Runde Tisch Offenburg-Ortenau traf sich gestern und hat diskutiert, wie ein Hitzeplan für Offenburg aussehen könnte. Dabei war klar, es gibt keinen Hitzeplan – weder für Offenburg, Lahr oder gar die Ortenau. Angesichts der Temperaturen von jetzt 40 Grad am Oberrhein ist das für viele Menschen eine lebensbedrohende Katastrophe.
Gar für die Menschen im Alter, in den Pflegeheimen und Krankenhäusern. Wer gar auf der Strasse lebt oder in ungesicherten, schlecht isolierten Behausungen oder gar Blechcontainern ist ernstlich gesundheitsbedroht. Wie geht es den kommunal Untergebrachten? Den Drogenabhängigen auf den Strassen Offenburgs? Wo finden die alle Schutz?
In Frankreich haben die Kommunen bereits Hitzepläne und beginnen mit dem steigenden Klimaproblem umzugehen. Aber hier kümmert sich weder Politik noch Öffentlichkeit ausreichend um dieses Problem.
Der Runde Tisch fordert Gemeinderat, Gemeindeparlamente und den Kreistag auf, sich diesem leidigen Problem dringend anzunehmen.
in diesen Tagen war auch das Ergebnis der DUH zu lesen, dass klimapolitisch – unter vergleichbaren Städten in Deutschland – Offenburg und Lahr die letzten Plätze einnehmen.
Das wird auch den neuen OB in Offenburg beschäftigen müssen.
Der Runde Tisch führt dazu mit den drei derzeitigen Kandidaten eine Podiumsdiskussion zu ihren Vorstellungen, was diese als OB-Kandidaten auch zum Hitzeschutz realisieren wollen. Alle drei Bewerber haben für diese Debatte in der Poststrasse in Offenburg am 21.09.26, 19 Uhr zugesagt.
gez. Roland Saurer
Sprecher des Runden Tisches
Offenburg-Ortenau

Kommentar verfassen