LANDESARMUTSKONFERENZ-BW e.v.

Gedanken zu Hans Sanders Tod und dem was bleibt?

Weniger als 2 Tage zurück erreichte uns die Info, dass Hans Sander nicht mehr lebt.
Er wurde 70 Jahre alt und war der inoffizielle Sprecher der Landes-armutskonferenz RLP. Er lebte wohl zumeist in Kaiserslautern. Er ist uns seit etwa 2015 persönlich bekannt gewesen. Er hatte wohl auch engere Verbindung zu Gewerkschaften.
Die LAK in RLP wurde um 2010 gegründet, wer alles dazu gehört, blieb unklar. Neben Leuten aus der Diakonie
hatte Hans Sander ein jahrelanges Mandat für den Alltag.
Was an Hans Sander auffiel, das war seine politische Kompromisslosigkeit gegenüber der Ampelregierung in Berlin.
Alle Chancen des Bürgergeldes, zum Weg hin zu einer gesellschaftlichen Normalität zu werden, das lehnte Hans Sander ab. Daran scheiterte ein gemeinsames Schreiben der AG der Lak’s an die Regierung Scholz.
Und jetzt haben wir die neue Grundsicherung unter Kanzler Merz und erneut eine deutliche Zunahme der Repression, den Start einer Armutspolitik als Fortsetzung der Bekämpfung der Armen.
Was bleibt von Hans Sander?
Das ermutigende Beispiel für einen konsequenten Streiter für die Interessen der Armen und Ausgegrenzten. Jemand der eine Nachfolge braucht, um sein Erbe fortzusetzen.
Wir wollten uns am 04.08.2026 in Mannheim treffen. Daraus wird jetzt nichts, wir werden Hans Sander nicht mehr treffen.
Er nahm die Verdienstmedaille des Landes RLP neulich an, widmete sie all den Mitstreitern für eine gerechte Sache.

Für uns in BaWü geht ein Partner in RLP verloren, dem wir zu grossem Dank verpflichtet sind. In seinem Sinne geht der gemeinsame Kampf weiter.
RS.

 

Bildquelle:

https://arbeitsmarkt-und-sozialpolitik.verdi.de/ueber-uns/nachrichten/++co++f7ec141c-3fea-11f1-a796-c5ad9f435d43

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