Was da von Bundesebene heruntertönt, das sind nicht Schalmeiengesänge, sondern ernsthafte Bedrohungen der arbeitenden Bevölkerung, besonders auch das Bashing der Armen. Am 4.2.26 steht selbst im Schwabo Oberndorf ein längerer Artikel zur steigenden Zahl der Armen. Auf 13.4 Millionen werden die Armutsgefährdeten geschätzt. Darunter die Alten, die ganz Jungen, die Erwerbslosen, die Behinderten und die grosse Zahl Alleinerziehender. Sie werden aus zahlreichen Ecken der Faulheit bezichtigt, sie sollten mehr arbeiten, sie sollten die Krankenkassengebühren tragen, die Zahnarztkosten selbst bezahlen, ihre Renten erhöhen durch Zahlungen zum Alter am Kapitalmarkt. Die letzte Idee von Friedrich Merz. Nachdem die Bürgergeldempfänger von dieser Koalition „abgearbeitet“ wurden, geht es jetzt weiter mit den Rentnern, der Krankenversicherten, den Pflegegeldzahlern, von Lohnkürzungen oder gar Rentenkürzungen spricht derzeit niemand, auch Hagel in Stuttgart noch nicht.
Der letzte der Wähler und Wählerinnen müsste auch in BaWü kapieren, das sind alles Vorzeichen eines gesellschaftlichen Umbruchs gegen das Volk, gegen die Demokratie, zugunsten der Reichen, der Superreichen, der Supermilliardäre dieses Planeten.
Auch Hagel macht da keine Ausnahme. Jetzt beschwert er sich über die täglich sich überbietenden Reformvorschläge? Warum nur? Weil der letzte Bürger merken könnte, wohin die Reise geht, ins Abseits.
R.S.


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