Aktuelle Informationen über die gemeinsame Projektarbeit
Im Landtag am 17.10.2025 haben Roger Winterhalter und Michel Müller aus Mulhouse in Stuttgart gesprochen. Sie haben sich zum Wahlprüfstein 13 geäussert, der die Zusammenarbeit über die Landesgrenze hinaus anspricht.
Mit den französischen Freunden bestehen enge Beziehungen seit Jahren. Herausragend ist das gemeinsame Thema Menschenrechte, das die beiden Menschenrechtsbüros seit 2021 auf dem Schirm haben.
An was arbeiten wir derzeit?
An einem Maison de la Paix, also einem Haus des Friedens. Dazu soll Mitte Juni 2026 ein etwa einwöchiger Marsch, eine Reise für den Frieden, stattfinden. Von Lutterbach über den Hartmannsweiler Kopf (einem Schlachtfeld im Ersten Weltkrieg) nach dem KZ Stutthof, vielleicht nach Verdun, dann nach Strasbourg, von dort über die Grenze nach Offenburg und weiter über Freiburg nach Basel zurück nach Lutterbach bei Mulhouse.
Dann gibt es den nächsten Colibri, die gemeinsame Zeitschrift zum Thema Gesundheit. Dieses mal wieder mit Beiträgen links und rechts des Rheines.
Was am 25. April in Kreuzlingen/CH diskutiert werden soll, ist auch nicht alltäglich. Pfarrer Dr. Damian Brot von der Evangelischen Gemeinde fährt dort ein Konzept, das sich Open Place nennt. Soziales-Kultur-Bildung-Pastorales-Versorgung kommt dort zusammen. Dieses Projekt ist seit 13 Jahren unterwegs. Richtungsweisend für die sozial-pastoralen Aufgaben in den Kirchen dieses Jahrhunderts. Dort sollen an diesem 25. April Begegnungen zwischen Menschen aus drei Ländern stattfinden, um von einander zu hören, zu lernen, sich gemeinschaftlich zu stärken. Titel des Tages: „Armut in der reichen Schweiz, Armut im reichen Europa – was können Initiativen aus drei Ländern tun?“
R.S.


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